M. Frielink

ARTIST



BIO



MY NAME IS MICHIEL FRIELINK.

I was born in 1979 in the Netherlands.

After having learned different trades, starting with Office-IT and then Media Art and Design, I felt that wasn't "it". Through lucky circumstances I was given the opportunity to go to Art Academy at age 27. Painting had been a childhood passion and returning to it felt like coming home.

 

I graduated with a Bachelor of Fine Arts in 2011. Since then I feel I have not stopped learning; experimenting with newly discovered techniques is an important part of my work. Combined with a life-long passion for history and politics I make paintings that tell contemporary stories with an "Old Master" atmosphere.

 

I am one of the founding members of the Yacht Club Leutzsch art community in Leipzig.







ABOUT ME AND MY WORK



"Betritt man das Atelier von Michiel Frielink, dann gerät der Betrachter unweigerlich in ein großes Durcheinander. Farbtuben, Eimer, Bücher, ein Amboss, Werkzeug, Pinsel, Wein,  Damenkleider, Helme, Leinwände, ein Kinderstuhl. Man rümpft die Nase. Es riecht. Wonach? Schwefel? Und tatsächlich zwischen getürmtem Unrat liegen zerbrochene Eier, so als wären sie gerade aus dem Nest gefallen. Darin gärt schwefelgelber Dotter. Der Maler mischt sich die Farben selber. Eitempera heißt das Zauberwort. Ein Alchimist. Der muffige Geruch von Knochenleim, der auf einer Kochplatte auf dem Boden des Ateliers siedet, mischt sich in die Schwefelgase. Ein Labor in dem gemalt wird. Zwischen all dem Chaos auf einmal Ordnung, Klarheit, Komposition. Frielinks Malereien. Stillleben, virtuos gemalt. Anachronistisch aus der Zeit gefallen. Der Betrachter atmet auf und ist versucht eine Schublade zu öffnen für den Schöpfer. Wann will ihn kategorieren. Ein altmodischer Salonmaler also? Vor Einem steht er und malt. Gepflegt gekleidet in Hemd mit gestärktem Kragen und sauberen, gebügelten Hosen. Großgewachsen, Rauschebart. Er passt ins Bild. Ein Maler des neunzehnten Jahrhunderts in unsere Zeit verbannt. Es fehlt bloß noch der Zylinder. Das süße Gift der Nostalgie flutet durch unsere Adern. Entspannt lässt man den Blick schweifen und entdeckt andere Bilder. Unangenehm, so gar nicht gefällig, schmerzhaft. Man
versteht, dass man es hier nicht mit einem Peintre décorateur zu tun hat, sondern mit einem kritischen Beobachter unserer Zeit. Trümmerfrauen tragen schwitzend Backsteine durch eine unwirkliche Postapokalypse. Ruinen und Zerstörung auf vielen Bildern. Darin desillusionierte Menschen. Frauen, Männer, einsame Kinder. Nachkriegszeit. Man kommt ins Gespräch mit dem Maler und lernt jemanden kennen, dem die politische Situation Unbehagen bereitet. Immer wieder fällt der Vergleich mit den letzten Jahren der Weimarer Republik. Eine Zeit, die nur noch politische Extreme hervorbrachte. An der Wand ein Selbstportrait als alter russischer Fürst mit stechendem Blick. Im Hintergrund droht eine Kalaschnikov. Krieg und Frieden. Chaos und Ruhe. Es ist die Reibung, die das Atelier ausstrahlt. Die Reibung, die sich in die Malereien übersetzt. Es ist kein
Nostalgiker, der hier schafft. Es ist ein Zeitgenosse."

 

Jan Pötter



TESTIMONIALS



Fantasien zwischen Alt und Neu, zwischen Frieden und Krieg, Trauer und Hoffnung

Magdeburg Kompakt

Eine spannende Neuentdeckung ist da sicherlich Michiel Frielink